Die Vernunft war mir im Weg

Die Vernunft war mir im Weg

Sie hatte mich in ihrer eisernen Hand

.

In einer Welt der Sicherheit

In einem uralten Gewand

.

Sie wollte mich schützen 

Auf den rechten Weg stützen

.

Ihr war nicht bewusst, 

Das mein Herz tanzen muss

.

Sie hat vollkommen vergessen

Dass es mehr zum Leben braucht dann Essen

.

Sie wollte mich stützen und halten, 

Hat leider mein Leben so klein gehalten

.

Die Last wurde zu groß, das Leben zu konform

Erneut die Suche nach dem Sprengen der Form

.

Diese Vernunft, wie benommen

Hat sie die Überhand gewonnen

.

Sie dachte, sie tue mit was Gutes

Und erteilte Ratschläge frohen Mutes

.

Wildheit und Freiheit kamen kaum zu Wort, 

Sie wollte mich an einem sicheren Ort

.

Bis ihre Ratio zu schmerzen begann

Die Weisheit zog die Kreativität heran

.

Sprach zu ihre in leisen, sorgenvollen Worte

An einem ganz geheimen Orte

.

In einer warmen Abendstunde

Hielten sie ihre Gesprächsrunde

.

Bis die Erschöpfung endlich seufzt

“Ich mag nicht mehr so weiterleben”

.

Die Wildheit beginnt freudig zu beben

“Endlich darf ich nun auch mal aufleben”

.

Die Freiheit streckt sich den Rücken

Der Mundwinkel beginnt frech zu zücken

.

“Wann reichen wir endlich die Kündigung ein?”

Die Vernunft ruft schnell “Halt ein”

.

“Das muss alles gut geplant sein”

Die Wildheit und Freiheit schenken sich ein weiteres Glas Wein ein

.

“Ach Mädchen, bist du dumm, du willst uns kontrollieren?

Sollen wir auch noch im Gleichklang marschieren?”

.

Ironisches Gelächter der beiden

Die Weisheit will einen Konflikt vermeiden

.

“Vernunft, schau dich mal ehrlich an…

Ist es Angst, Faulheit oder Gewohnheit, welches Kleid hast du an?

.

Vernunft und Intelligenz werden plötzlich ganz verschlossen, 

Aber mit scharfen Argumenten wird nun geschossen

.

Dass wir alle ohne die beiden heimatslos, ja arbeitslos wären

Ja auf der Straße würden wir gären

.

Die Weisheit versucht zu schlichten

So fertig nun mit diesen Geschichten

.

Die Wildheit schon im Geiste geht

Die Freiheit sich aus dem Fenster lehnt

.

Die Frechheit den beiden ins Gesicht lacht

Das Schicksal dem Ganzen ein Ende macht

The whisper of Macbeth

A deep voice

A calm deep voice and a present mind

Made me exhale

Made me realise

That I am still on my path

That I have not arrived

To the place I wish

To the feeling I need

To the people who see

To those who have time

The painfully sharp contrast, like a black tree against the evening sun, between where I am and where I wish to be

carves a scar into my heart

A bit sick at heart I continue my walk

With every step, I feel

My painful longing for

a work, a place, a stage, a studio, a garden a couch

Where people have time

Where they speak with a calm voice and present mind

The voice called me home

With patience for details and

With a luxurious amount of time to talk about the unseen

The superstition and the past

The whisper of Macbeth

The voice called me again

To a world of magic, to a world of the unseen

The present mind, an invitation

The description of sound on stage; a sign

Bring me back to me, I beg

Bring me home to me, I adjure

I exhale

And I see

That I am there

That I have the time

that my voice is calm and my mind at peace

where was I?

Why again? Was I caught up in doing all these things I don’t want to do

But the world tells me to do

So, I can finally do what I want to do

To talk with a calm voice

To have a present mind

To recall moments of lights on stage

To speak to people who see

About things that matter

Like the sound of a butterfly

A glimmer of a teardrop

The superstition and the past

The witches in Macbeth

Your deep voice

Brought me back to me

And I feel what I need to feel

To know that it’s here

My table, my home, my laptop my work

My calm voice

My patience for details

My lavish use of time for things that matter